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Kopfinhalt

12 Jan 2014 Mister Motley

Ich werde im Folgenden betrachten, welche Meinungen und Untersuchungen über die Transparenz von Künstlerpersönlichkeit und Arten der Betrachtung und der Wahrnehmung (von Kunst) im Allgemeinen von Philosophen, Künstlern, Denkern und Autoren stattfinden und –fanden. Dann werde ich die Auseinandersetzung mit dem Kunsterleben im Museum, also in einem neutralen, außerweltlichen Raum und dessen Figuren sowie deren Funktionen angehen.

Zuerst wird meine persönliche Übereinstimmung mit Marcel Duchamps Aussagen in „The Creative Act“ ausgearbeitet, die den Beginn meiner Überlegungen bedeuten. Insbesondere gehe ich auf den inneren und äußeren Streit bei der Entstehung von Kunstwerken und der Annahme der Notwendigkeit eines Betrachters zur Vollendung eines Werks ein.

Als Übereinstimmung mit Letzterem ist der folgende Abschnitt Umberto Ecos Theorie des offenen Kunstwerks gewidmet, welche sich mit der Pluralität der Interpretationsmöglichkeiten beschäftigt. Insbesondere ist hier die Rede von einer Kommunikation, einer Interaktivität zwischen Kunstwerk und Rezipienten.

Von einer Interaktivität zwischen Betrachter und Betrachtetem hin zum scheinbaren totalen Gegenstück: Interpassivität. Ein neuzeitlicher Begriff, der im Jahr 2000 von dem österreichischen Philosophen Robert Pfaller entworfen und geprägt wurde und den Zeitgeist der heutigen (Betrachtungs-)Gewohnheiten widerspiegelt. Genauer beschäftigt er sich mit einem modernen Leben der „neurotische[n] Unlust“, worin Gefühle, Gedanken und Überzeugungen an eine außersubjektive Instanz von dem wahrnehmenden Subjekt delegiert werden. Zur Hinleitung zur Begriffsdeutung nimmt unter anderem Gijs van Oenen eine ergänzende Position ein.

Ergänzend zum Versuch einer umsichtigen Schlussfolgerung findet ein anschließendes, die bildliche Vorstellung ansprechendes imaginäres Gespräch zwischen mir selbst und einer Zitatensammlung von Paul Good statt.
Diese Form des Niederschreibens meiner Betrachtung verdeutlicht den Inhalt meines Kopfes mit all der Information der Lektüre, die mich zu dieser Thesis hingeführt haben am besten und bietet ebenso für den Leser meiner Bachelorarbeit einen Raum für Inspiration und Denkanstöße. Sie bietet sozusagen eine Bestandsaufnahme meines Kopfinhalts.

Deze scriptie is in het Duits geschreven. / This thesis is written in German.

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